Seid mir nur nicht gar zu traurig

Yann Tiersen: Eté l’après midi

Herbstgedicht

Seid mir nur nicht gar zu traurig,
Daß die schöne Zeit entflieht,
Daß die Welle kühl und schaurig
Uns in ihre Wirbel zieht;

Daß des Herzens süße Regung,
Daß der Liebe Hochgenuß,
Jene himmlische Bewegung,
Sich zur Ruh begeben muß.

Laßt uns lieben, singen, trinken,
Und wir pfeifen auf die Zeit;
Selbst ein leises Augenwinken
Zuckt durch alle Ewigkeit.

(Wilhelm Busch)

9 Antworten zu “Seid mir nur nicht gar zu traurig

    • Ja, echt schlimm. Aber gegen durchgeknallte Typen kann man sich nicht schützen.

      Besser wäre es, die Wahlen ein weiteres Mal zu verschieben, sowas steckt man doch nicht mal so eben weg und widmet sich den Amtsgeschäften. Daß sie gewählt wird, ist ja so gut wie sicher.

      Gefällt 1 Person

      • Doch – lass sich mal wählen morgen.
        Und Frau Reker kann sich so lange erholen, wie sie eben braucht.
        Der alte OB macht so lange kommisarisch weiter – ist doch kein Problem.

        In der Tagesschau haben sie das Messer gezeigt.
        Ein Wunder, dass nicht noch mehr passiert ist. 🙄

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      • Servus!

        Sieht ja fast aus wie bei mir..;-)
        (Manchmal ärgert es mich gewaltig, dass Divshare quasi tot ist.
        Steht dieser Player auch Freeuser (WordPress) zur Verfügung
        bzw. ist es auch Freeuser möglich, Musik zu speichern/streamen?)

        Hast du „Die fabelhafte Welt der Amélie“ gesehn?
        (Woher auch die Musik stammt.) Ein französisches Meisterwerk.
        Ich war, als ich den Film das erste Mal sah, auch vom Soundtrack
        begeistert. Vor allem von diesem Klavierstück.

        C’est le ton qui fait la musique..;-)

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        • Nein, soviel ich weiß, ist das nur den Pro-Usern erlaubt. Schade eigentlich.

          Ja, habe ich gesehen, guter Film. Ebenfalls sehr gut, noch ein bißchen kompromißloser: „Delicatessen“, kennst Du ja sicher auch.

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  1. schön mit dieser Musik jetzt dazu und ich habe auch etwas gefunden auf meinem anderen Blog, auch ein wenig melancholisch, aber in typischem Busch-Sound :

    Wenn ich dereinst ganz alt und schwach,
    Und’s ist mal ein milder Sommertag,
    So hink ich wohl aus dem kleinen Haus
    Bis unter den Lindenbaum hinaus.
    Da setz ich mich denn im Sonnenschein
    Einsam und still auf die Bank von Stein,
    Denk an vergangene Zeiten zurücke
    Und schreibe mit meiner alten Krücke
    Und mit der alten zitternden Hand
    Deinen Namen
    So vor mir in den Sand.

    (Wilhelm Busch)

    Sonntagsgruß nach Köln -:)))

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