Dom-Shop

Kein Scherz, das gibt es wirklich: Ein Bischofs-Quartett!

Hm – wie man das wohl spielt? Beim Autoquartett ist das ja klar, man verteilt die Karten, und wer auf seiner oben liegenden ein Auto mit 12 Zylindern oder einer Höchstgeschwindigkeit von 250 km/h hat, gewinnt meistens. Und die Bischöfe? Anzahl der Soutanen oder Predigten? Wer hat die schärfsten Strafen nach Beichten vergeben?

„Heiliger Sankt Florian / Verschon‘ mein Haus / Zünd‘ andre an!“ – das nennt man das St.-Florians-Prinzip. Und damit das auch passiert, verschenkt man unter Katholen Kerzen an ‚liebe‘ Mitmenschen, auf denen St. Florian abgebildet ist? Selbst wenn der Beschenkte vorsichtig ist, weiß er, was der andere ihm an den Hals wünscht. Subtil.

Geistiger Beistand, das ist es natürlich, was viele Leute von der Kirche erwarten. Falls das nicht klappt, hält der „Dom-Shop“ eine Alternative bereit: Geistiges aus Obst. Zuviel davon führt zu Kopfschmerzen und Überdruß, aber das ist bei der Kirche ja auch nicht anders. Allerdings schmeckt der Obstler besser.

0 Antworten zu “Dom-Shop

  1. Höhö, du hast das Quartett doch wohl nicht etwa gekauft?

    Der Preis der Kerze ist ja gesalzen!

    Mir fällt da gerade, um die Satire noch perfekt zu machen, ein ganz böser Witz ein, bei dem im Vatikan die Herrn einander fragen: „Und nach dem Essen, After eight oder under eight?“

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  2. Da hast Du recht. Ihnen selbst aber auch, oder? Ein Bischofs-Quartett?! „Mein Ratzinger sticht deinen Meisner aber sowas von …“.
    Wie wäre es mit einem Märtyrer-Quartett mit den beliebtesten Hinrichtungsarten? Ein Jesus-Quartett mit den schönsten Kreuzigungsdarstellungen? Gut, das würde ich mir glatt kaufen. 😉

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  3. Das habe ich auch gedacht, 100 Euro für eine Kerze, da fragt man sich, was man noch dazu bekommt, vielleicht eine Feuerversicherung? St. Florian ist ja auch der Schutzheilige der Bierbrauer, ich glaube, da ist mein Geld besser angelegt.

    Ja, böser Witz. 😉

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  4. Bei den Autos sind es eher die PS, sowas haben katholische Bischöfe nicht, oder? Vielleicht eher einen Glaubwürdigkeitsindex, von hundert möglichen Punkten haben alle unterschiedlich viele, wenn auch keiner über fünfzig. Wenn man dann auch noch den Meisner auf der Hand hat, ist man natürlich ganz schlecht dran.

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  5. Nee, das mit dem Bischofs-Quatett ist ziemlich langweilig: „Was beim Auto-Quartett die PS-Zahl, ist beim Bischofs-Quartett beispielsweise die Anzahl der Katholiken im jeweiligen Bistum. Also: Das Erzbistum Köln hat rund 2,2 Mio. Katholiken und würde damit das Erzbistum Paderborn mit nur rund 1,7 Mio. Katholiken im Spiel schlagen.“ (Ich gebe zu, ich habe gekiebitzt.) Eugen Drewermann als Schwarzer Pater… äh… Peter wäre da schon wesentlich witziger.

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  6. Sehr gut. Wo wird das erklärt?

    Hey, wir nehmen einfach die beiden unsympathischten Gestalten heraus (Meisner und Ratzinger) und ersetzen sie durch zwei Rennautos. Oder noch besser: Wir installieren zwei intellektuelle Joker unter all diesen Dumpfb Hochwürden: Drewermann und Küng. Da haben sogar die Paderborner Katholen eine gute Chance gegen die Kölner. 😉

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