In der Südstadt

Sommer in der Stadt macht Spaß – wenn man Zeit hat, sich irgendwo hinzusetzen, einen kühlen Saft zu trinken und das Treiben zu beobachten, ob nun vor der Traditionskneipe …

… oder dem In-Lokal, das es inzwischen aber auch schon seit über 20 Jahren gibt.

Oder man schlendert einfach ein bißchen durch die Severinstr. und schaut sich die Auslagen der zahlreichen kleinen Geschäfte an. Wenn man Zeit hat. Wenn nicht, hat man es eilig, und die vielen Müßiggänger versperren einem den Weg, ebenso wie die vielen Tische und Stühle, die die Bürgersteige noch schmaler machen. Na bravo! Ist das nervig! Aber jetzt ist ja Wochenende, und wir haben Zeit. Allerliebst, das alles.

0 Antworten zu “In der Südstadt

  1. Ja, jedenfalls wenn man die richtigen Ecken kennt. Die Kölner Südstadt war lange Zeit das Kölner In-Viertel, was sich aber, zum Verdruß der ansässigen Wirte, in den letzten Jahren geändert hat – die „scene“ ist woandershin gezogen. Für mich ist es dadurch eher noch reizvoller geworden.

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  2. Gut, die Zeit muß man natürlich auch haben – über 10 Stunden unterwegs sein für die Arbeit, dann endlich kaputt und müde zu Hause die Füße hochlegen, da hat man oft keine lust mehr, auch noch in ein Café zu gehen. Aber Du hast Recht – mehr Muße, weniger Arbeit!! Was machen eigentlich die Gewerkschaften? 😉

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  3. Nein, haben sie nicht, aber in Berlin hab ich dort immer gekauft, weil sie einfach das frischeste Gemüse zum besten Preis haben. Außerdem sind die Leute in diesen Läden extrem nett und kinderfreundlich.
    Der Joke ist auch: auf offener Straße wirst du als Frau „nicht eben gut behandelt“ (weiß nicht, wie ich das ausdrücken soll, aber das Geglotze, Augenzwinkern und Bermerkungen, die ich nicht mal verstehe, nerven schon sehr), aber gehst du in einen Laden/Dönerbude etc. bist du Gast und damit wird dir der rote Teppich ausgerollt. Und als Mutter bist du vor allem geschützt, sofort hört die blöde Anmache auf und du bist Mensch. Das hab ich schon damals als Tagesmutter erlebt. Eigentlich krank, aber so ist es.

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  4. Ja, merkwürdiges Gebaren – auf der Straße Freiwild, im geschützen Raum Madonna. Unter Männern gibt es ähnlich blöde Spielchen: „Respekt“ ist für einige/viele junge türkische Männer eine ganz wichtige Angelegenheit, weshalb sie in manchen Dönerbuden möglichst herablassend zu deutschen Kunden sind. Wenn man allerdings in Begleitung eines ihrer Landsmänner erscheint, ist das Verhalten total gegensätzlich, die Freundlichkeit kennt keine Grenzen. Nervig, das alles, zu bestimmten Läden geh ich deswegen nicht mehr.

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