In der Nachbarschaft

„Dieses Jahr geh‘ ich als Gerippe!“ Das ist eine gute Wahl, den Anlaß beim Wort genommen, bedeutet „carne vale“ doch: „Fleisch, lebe wohl“. Auf alle Organe würde ich aber nicht verzichten: Ohne Leber kein Rausch!

0 Gedanken zu “In der Nachbarschaft

  1. ja, jetzt isset so weit: de Frau Schmitz, die immer am Fenster stand und allet beobachtet hat, wat inne Nachbarschaft so vor sich ging und sofort bei Ede Zimmermann von „Aktenzeichen XY“ anrief, sobald sie ein Auto mit einem Kennzeichen sah, das sie nicht kannte, ist leider unbemerkt von uns gegangen.
    Und kurioserweise fiel den Nachbarn erst auf, daß sie bereits tot war, nachdem sich der körperliche Zustand der Frau Schmitz doch sehr verändert hatte.
    Glücklicherweise war das Fenster auf Kipp, so daß der Verwesungsgeruch im Haus niemandem auffiel.
    Herr R., der unter der alten Dame wohnte, gab auf Befragung an, er habe vermutet, das sei die Döner-Bude im Erdgeschoß, die so röche.
    Was allerdings mit den Kleidern von Frau Schmitz geschehen ist bleibt ein Rätsel.
    Die Polizei nimmt an, daß sie eventuell Lisa Bassenge aus „Der Kommissar“ nachspielen wollte.
    Wie dem auch sei. Bisher ließ man in der Wohnung alles so, wie es ist.
    Frau M. von gegenüber äußerte sich wie folgt: „Es gibt mir irgendwas das Gefühl, dat se immer noch da is, uns ahl Frua Schmitz, nä?“

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  2. Watte ma‘ effkes, Normän, ja sischer dat, is dat nisch der, der hinterher irgendwie sone Tankstelle oder so’n Motel oder sowat hatte?!
    Bei dem soll ja ma eine inne Dusche…aber isch weiß dat jetzt aunnisch mähr so jenau, isch muß man die Frau Panneslowski anrufen, die weiß so wat immer.
    Oder ham Se grad ma die Express von vorje Woche da, da stand dat doch auch drin….

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