Cinenova

Wieder einmal im Kino: Das Cinenova versucht mit drei Kinosälen, anspruchsvollen Mainstream zu vermitteln: Zu sehen sind zwar Filme, die neu und starbesetzt sind, aber dennoch ein bestimmtes Niveau nicht unterschreiten. „Der fremde Sohn“ verlangt mit über zwei Stunden ein wenig Sitzfleisch, dennoch ist er ein guter sehenswerter Film, auch wenn ich nicht völlig begeistert bin: Hollywood-Unterhaltung eben.
Im angeschlossenen Café/Restaurant habe ich ein Novum erlebt: Eine unfreiwillig vegetarische Gulasch-Suppe, ganz lecker – keine Ahnung, wo das Fleisch abgeblieben ist, vom Koch wieder herausgefischt?.

0 Gedanken zu “Cinenova

  1. Garantiert Soya“fleisch“ oder?
    Ich habe in Berlin mal eine Tomatensuppe gegessen auf der Sahne aus der Sprühflasche war. Gezuckerte wohlgemerkt. Arge Unsitte das.

    Cinenova, ist das ne Kreuzung aus Cinema und Bossa Nova oder Casanova, ach nee, das soll einfach neue Asche heißen, oder?
    Na, jetzt weißt du, was in der Suppe war. (Das Fleisch wird verbrannt, die Asche kommt in die Suppe- hmmm und rein vegetarisch!)

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  2. Heißt Cine Asche? In welcher Sprache?
    Schön, wenn wenigstens Soja dringewesen wäre.

    Sahne aus der Sprühflasche, eine jener Erfindungen, die nicht nur überflüssig, sondern kulturverrohend sind, oder? Ich muß jedenfalls beim Begriff „Untergang des Abendlandes“ an so was denken, oder an Kaffeepads. 😉

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  3. Cine, ich weiß nicht, wenn es nicht Latein ist, was du wissen müßtest, dann äh….Cinderella, das hat auf jeden Fall mit der Asche zu tun.
    Cinema- tja, da ist jetzt auch der Zusammenhang nicht da, bin gerade aus meinem Mittags-Heia erwacht und muß erst nachgucken, liebes B-Fischchen, also ein andermal mehr dazu.

    „Untergang des Abendlandes“, das sagten doch immer Leute früher zu Dingen, wie Stones-Konzerten oder Frau am Steuer oder strickende Abgeordnete im Bundestag. Oder?

    Ganz verirrt bei Douglas Coupland in einem Buch (ich meine Generation X) hatten sie Käse aus der Sprühflasche!

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  4. Cinematograph, griechisch kinema (Bewegung) und graphein für schreiben. Cinis, cineris lateinisch für Asche. Aaah ja – wieder was dazugelernt.

    UdA: Lange Haare, zottelige Bärte, Jeans, Demonstrationen, die Musik natürlich sowieso, Frauenpower („Alles Lesben!“) und Black-Is-Beautiful, Trampen, Nacktbaden, Wer-zweimal-mit-derselben-etc., Straßenmusik, ausländisches Essen, kritische Medien, öffentliches Nasebohren, Wohngemeinschaften („In der Kommune schlafen alle durcheinander!!“ lechz), Widerworte, Faulheit, Mitspracherecht, Selbstverwaltung, Null-Bock etc.

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  5. Ach wunderbar, daß es nun doch stimmt, ich wußte doch, da war so was.

    UdA (göttlich diese Abkürzung): Im Park abhängen, dem lieben Herrgott die Zeit stehlen, bis Mittags im Bett liegen, fläzen gammeln, abhängen, hotten, Frauen, die auf der Straße rauchen, Buttons, Latzhosen, Indien, Räucherstäbchen, Flugblätter verteilen, Unterschriften sammeln, VW-Busse(bemalt!), Landkommunen, Kinder zuhause gebären (und der Vater noch dabei!) und dann öffentlich stillen, sonntags nich inne Kirche, Häuser besetzen, keine Kravatte tragen, im Hausflur nicht grüßen, die Hausordnung nicht einhalten, Herrenbesuche!!!

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  6. Herrenbesuche! *lach* – hatte ich fast vergessen, daß es das mal gab.
    Disziplinlosigkeit, Diskutierfreude (also intellektuelles Daherlabern), ungewaschenes Aussehen, Respektlosigkeit, antiautoritäres Geschwätz, Antimilitarismus … ich glaub, wir haben alles, oder?

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