Urlaub in Süd-Devon, England – Rundwangerweg bei Salcombe

Viel Küstenabschnitte der britischen Insel sind hervorragend als Wanderwege ausgebaut, allerdings sollte man gut zu Fuß sein: Es geht die Felsenküste auf und ab, das ist manchmal recht anstrengend, dafür erhält man einmalig schöne Aussichten. Los geht’s am Nordstrand von Salcombe.

Hinein ins Landesinnere soll man ein typisches englisches Reetdachhaus bewundern (sagt unser Buch) – hübsch, das erste, das ich hier sehe.

Diese Landschaft – herrrrrlich!

„… und dann gehen Sie zickzack über ein Feld, gehen durch eins der Tore, dann nach links …“ – ich hasse solche Wegbeschreibungen. Was soll das heißen, zickzack? Zick nach links, zack nach rechts, oder umgekehrt? Glücklicherweise ist der Weg mit gelben Pfeilen gut ausgeschildert.

Genau da wollen wir hin: Zum berühmten Bolt Head.

Nix für Rollstuhlfahrer, gutes Schuhwerk ist von Vorteil.

Nun immer geradeaus an der Küste entlang geht’s zurück zum Ausgangspunkt. An einigen Stellen gibt es ein Geländer, das die Unfallstatistik vermutlich positiv beeinflußt. Wegen der guten Segelbedingungen gehört die Gegend hier zur teuersten von ganz England (behauptet unser Landlord).

Geschafft: Nach drei Stunden ist der Südstrand von Salcombe erreicht.

Zeit für eine Pause, an der Bude gibt es Tee und Sandwiches. Der junge Mann ist auch erschöpft, stärkt sich aber lieber mit einem Eis.

0 Gedanken zu “Urlaub in Süd-Devon, England – Rundwangerweg bei Salcombe

  1. Schön, da bin ich jetzt mitspaziert. Gibt es auch eine Möglichkeit irgendwo für ein Picknick zu rasten? Zum Beispiel in Küstennähe und das Meer überblicken. Ich kann mich erinnern, in England gute Sandwiches gegessen zu haben. Riiiiiesig groß, immer Weißbrot, fluffig und es gab ein gutes Gefühl hineinzubeißen.

    Der junge Mann mit Eis: Gerade dass er keinen langen Neoprenanzug anhat, damit er nicht friert.

    Die Reetdächer überraschen mich, dann gibt es dort auch Schilf? Wo wächst denn das? Und was die Wegbeschreibung anbelangt, ist ein bisschen Abenteuer immer ganz gut. 😉 Don’t worry!

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  2. Es gibt keine vorgesehenen Plätze zum Picknicken, aber man kann sich natürlich überall ein Plätzchen suchen. Am Bolt Head breitete just zu dem Zeitpunkt, als wir ankamen, eine Familie ihre Decken und Fressalien aus – ich versuchte meinen hypnotischen Blick, aber wir wurden nicht eingeladen. Die Sandwiches, die man überall bekommt (manchmal zu unverschämten Preisen) sind labrig, spürbar ungesund und – lecker! Übrigens die einzige Speise, bei der in England Salat zu finden ist. Thunfischmajonnaise mit Maiskörnern als Auflage – mmmh.

    Die Reetdächer haben mich auch überrascht, besonders daß sie „typisch“ sein sollen, Schilf habe ich nirgends gesehen. Aber vielleicht irrt der Wanderführer ja auch. Abenteuer schön und gut, aber einen Wanderführer, in dem steht: „Gehen Sie da oder dort hin oder auch zurück, irgendwo werden Sie schon hinkommen, wo Sie jemanden fragen können“ braucht man sich nicht zu kaufen, oder? 😉

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