Ich hasse fliegen, auch wenn die Aussicht gut ist und man innerhalb einer Stunde fast da ist, wo man hin will.
Noch nicht viel los hier am berüchtigten Terminal 5 des Heathrow-Flughafens, ist aber auch erst kurz vor acht.
Die erste Erkenntnis in diesem fremden Land: In den Zügen haben die Sitze rote Ohren – da man permanent überall gefilmt wird, liegt die Vermutung eines großen Lauschangriffs nah.
Nach vier Stunden Fahrt endlich am Ankunftsort: Torquay an der sogenannten englischen Riviera – auch an der französischen soll es ja mal geregnet haben, aber so ein Sturm …
Aber ein erster trockener Spaziergang am Nachmittag läßt hoffen …
… auch wenn die Umkleidekabinen wahrscheinlich schon sonnigere Tage gesehen haben.
Hallo mein Lieber,
willkommen daheim! :wave:
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Hallo daheim. Du fliegst nach England? Bist Du schonmal mit dem Auto gefahren? Unser erster Trip hat uns nach Marazion geführt, direkt gegenüber vom St. Michals Mount, dem Gegenstück zu dem bekannteren Mount St. Michel. Das ist neben Devon, in Cornwall. Wir sind damals ca. 15 Stunden gefahren, haben aber einmal am Kanal genächtigt. Du siehst und erlebst dabei aber vielmehr als beim fliegen. Nebenbei bemerkt, bin ich noch niemals geflogen und habe trotzdem schon einiges gesehen. Also, wenn Gott gewollt hätte das ich fliege, dann wäre ich als Vogel auf die Welt gekommen.
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schön das Du wohlbehalten wieder gut gelandet bist
ich mag fliegen auch nicht wirklich
aber manchmal ist es halt besser 🙂
liebe Grüsse
ich hoff Du hattest Spaß und bist gut erholt
und mit schönen Bildern
für die nächste Zeit Dt
gerüstet
einen schönen Wochenstart
Karen
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Ich sehe Fliegen als Segen an, denn so komme ich in der immer so knapp bemessenen Zeit recht schnell voran. Ich bin ein Mensch, der sowohl sein nahes Umfeld erkunden will, aber auch einen steten Drang hat, in die Ferne zu wollen, um wieder den heimatlichen Hafen zu schätzen. 😉
Mit dem Wagen nach England zu reisen ist sicherlich auch interessant (abgesehen davon hast du doch keinen, oder?), aber dafür braucht man eine Menge Zeit, weil es auf der Hin- und Rückfahrt auch so viel zu sehen gibt. Da bin ich recht dankbar, wenn ich nur zwischen den Wolken durchblinzeln kann und meine ganze Zeit meinem Reiseziel widmen kann.
In England baden gehen, bzw. sich mit den Bewohnern über Badewetter zu unterhalten ist so amüsant, wie über die Eiswürfelproduktion in der Sahara zu diskutieren. Aber die Engländer sind hart zu sich selbst und stellen Badekabinen auf, dort wo es Meer gibt. Wo Meer, da baden, übers Wetter kann man sich nicht kümmern, das übrigens ziemlich „rough“ aussieht.
Welcome, nice to have you back here!
(Auf welcher Seite fahren die Züge?)
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Wenn man ein Zeit lang weg war, merkt man erst richtig, daß es zu Hause eigentlich auch ganz schön ist 😉
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Ich weiß, Du warst bei Deiner Nichte in Marazion. Ich bin schon ein paar mal mit dem Bus nach England gefahren, das geht dann nachmittags gegen fünf los und am nächsten Vormittag ist man dann da – eine einzige Tortur. Und ein eigenes Auto habe ich nicht. Außerdem: Wenn Gott gewollt hätte, daß der Mensch fährt, hätte er ihm Räder angebaut statt Beine, oder? :>> Aber ich weiß, was Du meinst, die gemütliche Fahrt zum Ziel als Teil des Urlaubs zu betrachten hat auch was.
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Tja, die nächsten drei Jahre müßt ihr euch nun Bilder aus Devon ansehen – nein, kleiner Scherz. Aber Bilder hätte ich dafür. 😉
Dir auch eine schöne Woche
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Tatsächlich auch links. An den Linksverkehr kann man sich gewöhnen (eine Woche lang hatten wir ein Leihauto), auch wenn ich sicherheitshalber beim Überqueren einer Straße selbst nach drei Wochen immer noch in beide Richtungen geschaut habe.
Eine Stunde Flug und man ist hunderte Kilometer weit weg, das ist schon faszinierend. Aber in diesen engen rappelnden Röhren zu sitzen, es quietscht und ächzt, die Tragflächen zittern so erbärmlich, daß vor dem geistigen Auge die einzelnen Schrauben durch die Luft zischen … und dann die Luftlöcher, das Flugzeug knallt dermaßen laut, daß es gar nicht anders sein kann, als das irgendetwas abgebrochen ist – entsetzlich! Ich war froh, als ich – schweißnaß – wieder festen Boden unter den Füßen hatte.
Der August war nach Auskunft unserer Landlady der nasseste seit Jahren in England, aber wir hatten Glück: Die Temperaturen waren milde, geregnet hat es nur wenig und die Sonne war so reichlich, daß sie mir ein gebräuntes Gesicht beschert hat.
Die Engländer gehen aber auch den Strand, wenn weit und breit keine Sonne zu sehen ist und laufen trotzig in T-Shirt und Shorts herum, wenn ich zur gleichen Zeit mich nicht ohne Fleecepullover und Regenjacke heraustraue. Wir haben mal einen Einheimischen darauf angesprochen, der uns erklärte, daß die meisten englischen Besucher aus dem Norden kämen, wo es eben noch kälter sei, so daß die paar Grad Unterschied schon als Sommer herhalten muß. Das Wetter ist übrigens immer das allererste Gesprächsthema, selbst der Kellner, der einmal unseren Tisch abräumte, grummelte, daß das Wetter schlechter werden würde, bevor er wieder verschwand.
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Meinerseel, wenn das jemand liest, der seinen ersten Flug vor sich hat, der setzt sich mit Sturzhelm und Fallschirm ins Flugzeug. Ich frage mich, mit welchem Billigcarrier du unterwegs warst, bei all den fliegenden Schrauben, ächzenden und pfeifenden Geräuschen und knallenden (?) Luftlöchern.
Für’s nächste Mal: Du kippst dir zwei Gin Tonic hinter die Binde und singst beim Ertönen des Anschnallzeichens: „Das Flugzeug brennt, wir stürzen ab, holloderooo!“.
Wetter ist in England tatsächlich immer ein Thema, obwohl es fast immer gleichbleibend schlecht ist. 😉
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:)) :))
British Airways. Der Snack, den sie verabreichen, ist so fürchterlich und ungenießbar, daß man sich selbst als hartgesottener Dauerflieger wahrscheinlich die größten Sorgen macht, woran sie noch gespart haben. Aber vielleicht ist das ja auch nur eine gnädige Einstimmung darauf, was einen erwartet: Es ist kein billiges Vorurteil (ich schwöre hier an Eides statt), daß das englische Essen schlecht ist – es sei denn, man mag ständig Burger, Fisch in Teig gebacken und fettige fingerdicke Fritten (das einzige Gemüse sind geschmacklose trockene Erbsen).
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Ich war erst zwei Mal in England: Einmal Sprachurlaub als Schülerin, da gab es immer Baked Beans auf Toast zum Frühstück. Damals dachte ich, die leben auf einem fremden Stern.
Vom zweiten Besuch im erwachsenen Alter kann ich jetzt gar nicht sagen, was ich gegessen habe. Ach ja, aus Sentimentalität fish and chips. Der Fisch bestand nur aus Gräten, der landete im Mist und dann blieb eben nur mehr „chips“ übrig, die ich weder hier wie dort besonders mag. Was mir noch positiv in Erinnerung geblieben ist: Es gab am Meer Shrimps in Papierstanizeln, die habe ich bis zum Eiweißschock in Mengen vernichtet. 🙂
Blödsinn, ich war doch öfters, aber London muss man kulinarisch vom Rest ausklammern. Im „melting pot“ kann man herrlich Kost aus aller Herren Länder essen. Dort bin ich das erste Mal beim Inder beim Genuss eines Currys richtig abgebrannt.
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Jaa – die Inder sind DIE Rettung in England, wir waren bei vier verschiedenen. Sie haben zwar auch unterschiedliche Qualität, sind aber immer gut, und Du hast Recht: Wenn da steht „hot“ gewürzt, dann ist es für den deutschen Durchschnittsrachen schier ungenießbar scharf. Und Thailänder: Auch sehr gutes Essen.
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gerne :))
Fotos werden immer so schnell so viel :))
das kenn ich, da reicht ein kurzer Radelausflug ins Berliner Randgebiet :yes:
liebe Grüsse
Karen
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