Die Hahhnentorburg auf dem heute verkehrsumtosten Rudolfplatz, anfang des 13. Jahrhunderts erbaut, war eines der zwölf Tore in der mittelalterlichen Mauer, die bis zum Ende des 19. Jahrhunderts die Altstadt umfaßte. Von den zwölf Toren hatten einige übrigens gar keine Funktion, man wollte nur der Stadt Jerusalem nacheifern, die ebenfalls zwölf Tore hatte. Durch die Hahnentorburg ritten allerdings die Könige, nachdem sie in Aachen gekrönt worden waren, um im Dom den Heiligen Drei Königen zu huldigen. Zeitweise diente das Gebäude als Gefängnis, dann beherbergte es ein Museum, heute bietet es einer Karnevalsgesellschaft Platz. Im 2. WK wurde besonders der linke Turm schwer getroffen, wie die Torburg um 1900 aussah, kann man hier betrachten.
Unten links wohnst Du?
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So schön grün war es früher um die Hahnentorburg. Das wäre toll, wenn das wieder möglich wäre.
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Ich habe doch gesagt – da ist kein Gefängnis mehr drin. Oder glaubst Du, ich wäre jetzt Ehrenvorsitzender von einem Karnevalsverein? Dann lieber in den Knast … 😉
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Vielleicht, wenn wir merken, daß wir die Lebensmittel besser essen statt sie zu Benzin zu verarbeiten – ohne Autos braucht man nicht mehr so viele Straßen und könnte die Flächen renaturieren.
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