Zülpicher Platz

Immer wieder staune ich über das, was man hier sehen kann, sie stammt noch aus dem 2. Weltkrieg und ist selbst in zentraler Lage relativ oft anzutreffen: Die Baulücke. Der Zülpicher Platz ist sehr zentral gelegen und bildet den Eingang zum Studentenviertel, Wohnraum ist begehrt und die Mieten ordentlich. Um so erstaunlicher ist es, daß die Lücke nicht geschlossen wird. Nehring ist ein Imbiß, den es schon ewig gibt. Er hat die besten gegrillten Hähnchen der Stadt und auch in der Woche bis 3.00 Uhr morgens geöffnet.

15 Gedanken zu “Zülpicher Platz

  1. Ich vermute, die Baulücke bleibt so lange, bis eines der beiden Häuser, links oder rechts fällt.
    Interessant sicherlich, warum es überhaupt zu der Lücke kam, denn in Städten ist die gekuppelte Bauweise schon seit jeher üblich.
    War da vielleicht einmal eine Gasse zwischendurch?

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  2. Das kann natürlich sein, oder der Zugang zu einem Hinterhof. Ab und zu sieht man, daß eine Baulücke geschlossen wird, das ist natürlich erstmal eine Investition, die sich vermutlich erst über Jahre amortisiert.

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  3. Schwer zu sagen – ich glaube, die Bildperspektive täuscht ein wenig, wenn ich an das Imbiß-Innere denke, sind es bestimmt 100 m², wären also 4 Wohnungen auf 2 Etagen à ca. 40 m² (Hausflur abgerechnet), in dieser Lage ca. 600 Euro Kaltmiete/Monat, also 2400 insgesamt.

    Gibt’s in Wien eigentlich auch die „Wiener Wald“-Hähnchenbraterei, oder ist das eine deutsche Erfindung? In Köln ist noch eine Filiale, aber die Fritten dort sind so schlecht, deshalb gehe ich nie hin. Mittagszeit inzwischen, halbes Hähnchen mit Fritten rot-weiß käm jetzt nicht schlecht

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  4. Na hallo! ;D
    Wienerwald ist doch bitte ein urösterreichisches Gastronomiekonzept.
    Aus der HP

    1955 – Der gelernte Oberkellner Friedrich JAHN aus Linz (1923 – 1998) erfindet den ersten Hendlgrill und löst damit eine gastronomische Revolution aus.

    Die Deutschen sind schön langsam so ähnlich wie die Amis, sie glauben nämlich der Nabel der Welt wäre in ihrem Land. 😉

    (Ich mag keine pommes und schon gar nicht mit Mayonnaise! Das ist der Niedergang des Geschmacks und der kulinarischen Kultur!)

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  5. Da kommt immer darauf an, wie der Vermieter das verkauft, früher bedeutete Nebenkosten Gas und Strom, jetzt wird Nebenkosten oft für die Sachen benutzt, die Du ansprichst – exklusive Strom und Gas. Die ca. 600 von oben meinte ich inklusive der Betriebskosten.
    Ich habe gerade gesehen: Da passen ja sogar drei Etagen drauf.

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  6. Keine Pommes und schon gar nicht mit Mayo mögen sind zwei Aussagen, die sich aufheben – die Deutschen wissen überhaupt alles besser (auch besser als die Amis, übrigens), neulich habe ich gelesen, Mozart sei eigentlich auch Deutscher gewesen, nur von dem Herren mit dem Bärtchen wissen wir ganz sicher, daß er Österreicher war :>>
    Ich mag Hähnchen (ich hätte den Jahn jetzt nach München verlegt, weil ich irgendwo im Hinterkopf habe, daß der ein Amigo vom Strauß war), aber ich liebe Fritten aus frischem Öl, vorzugsweise mit Ketchup, aber auch Miracle Whip oder Zaziki – eine DER kulturellen Erungenschaften des 20. Jahrhunderts.

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  7. Ja kann mich erinnern, Mozart wurde während dem Mozartjahr kurzerhand zum Deutschen gemacht. :))
    Ketchup, da krieg ich immer einen mordstrum Durst und muss dann in der Nacht wandern, einerseits um Wasser trinken zu gehen und andererseits um abzulassen.

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  8. Habe ich gelesen, nur bei wiki wird kaum etwas von Österreich erwähnt. Gut, 55 das war doch ein wenig zeitig, weiß jetzt nicht, ob es schon Wienerwald in Ö gab. Aber ich kann mich erinnern, die Restaurantkette gab es an jeder Ecke.

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