An St. Agatha

In diesem Trödelcafé in der Nähe der Fußgängerzone kann man nicht nur leckeren Kuchen essen, sondern, wenn man möchte, den Stuhl, auf dem man sitzt, gleich mitkaufen – ebenso den Tisch, die Bilder, Lampen und den ganzen Kram, der da noch so rumsteht. Ob schon mal jemandem der Stuhl unterm Hintern weg verkauft wurde, weiß ich nicht, vermute aber mal, daß die Hauptkundschaft aus Cafébesuchern besteht und nicht so sehr aus Jägern nach antiken Schnäppchen. Echt gemütlich da.

12 Gedanken zu “An St. Agatha

  1. Das klingt wahrlich nach einem sehr tollen Cafè. Wäre was für meinen Schwager, der selber Antikhändler ist und einen eigenen Laden hat. Ne Zeit lang hatte er auch ein Cafè mit integriert. Wirkt wirklich sehr gemütlich dort auf deinem Foto. Und nen guten Stuhl für meinen Schreibtisch zu Hause könnte ich gut gebrauchen 😉

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  2. Das find ich wieder problematisch. Manche Leute sind einfach Ferkel und patzen alles an, oder wischen sich überall rein. Ich würde da wie der Zerberus mit Feuchttüchern stehen und Pelzgoscherl und Pfoten wischen. :))

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  3. Man geht erst trödeln dann gibt es einen Kaffee. Du hast die Atmospäre gut gefangen.

    Aber, was ist das für eine Kokolores. Entwerder „Meine Stube“ oder „Bistro“.

    Wer nichts wird, wird Wirt, das gilt auch für Bistrojaner 🙂

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  4. Stimmt! Mir selbst sind auch schon halb-peinliche Dinge passiert, allerdings in normalen Cafés. Ist dir z.B. schon mal von einem Käsebaguette beim Abbeißen die wagenradgroße Tomatenscheibe herausgerutscht und Überschwemmung-verursachend ausgerechnet in den Milchkaffee gefallen? Die, die das gesehen haben, waren amüsiert.

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  5. Hast Du da schon mal etwas gekauft? Ich schau mich immer gern um, aber die Preise sind immer zu hoch. Zum Glück brauche ich auch nichts dringend, aber zu einer schönen, alten Lampe z.B. würde ich nicht grundsätzlich nein sagen.

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  6. Ich glaube, so was zu betreiben, könnte ich mir auch noch vorstellen. In Berlin gab es mal ein Café, das hatte Sofas, Sessel und endlose Bücherregale. Dort las ich manchmal vormittags ein, zwei Stündchen.
    Und: einmal aßen wir dort zu viert um 23 Uhr ein Kleines Frühstück.
    *seufz* Ich vermisse manchmal das urbane Leben!

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