Kleine / Ecke Große Brinkgasse

Darf man dazu noch Imbiß sagen? Es wird (fälschlicherweise) versprochen, daß man, verläßt man die Lokalität, nicht nach verbranntem Fett riecht. Außerdem muß man das Bier nicht aus der Flasche trinken, und es gibt auch offene Weine (Sekt oder gar Champagner? Weiß ich nicht mehr, könnte aber gut sein). Kurz: Fritten, Currywurst und Co. auf weißen Porzellantellern in Restaurantatmosphäre, drei solcher Läden gibt es inzwischen. Dafür sind die Preise knapp doppelt so hoch wie in einem einfachen Imbiß. Wer’s mag – bitte!

9 Gedanken zu “Kleine / Ecke Große Brinkgasse

  1. Ja! (- die nächste Eingabe an den Oberbürgermeister). Einen Stand gibt es, da kann man für viel Geld Hot Dogs kaufen, also Wiener Würstchen in Labberbrot mit diversen Soßen und getrockneten Zwiebeln – sieht nicht sehr appetitlich aus.
    Vogelwurst ist nicht für, sondern wahrscheinlich aus Wellensittichen … :-/

    Like

  2. Tss, dass teuer ist gleich besser als billig ist, stimmt schon lange nicht mehr. Aber ich finde einfach, das hat keinen Flair. Wenn ich wo fort z.B: Bratwürstel esse, dann muss dass auf einen Teller sein. Snobs sind wahrscheinlich auch so Typen, die den Hamburger mit Messer und Gabel auf einem Teller essen. Bin gespannt, wann es so einen Snob-Mäci gibt.

    Like

  3. Irgendwie brauchen die Yuppies wohl auch ihre eigene dekadente Imbissbude, damit sie sich deutlich von der Mittelschicht abheben *kreisch* Davon halte ich rein gar nichts, aber da mein Motto lautet: Leben und leben lassen. Wer bereit ist, das Doppelte für ein Würstchen auszugeben als üblich, weil er sich so chicker und als etwas Besseres fühlt, ist für mich eher ein Dummkopf. Wie schön, dass ich das nicht haben muss *freu* 😉 Aber lustig ist das Bild 🙂

    Like

Hinterlasse eine Antwort zu Weltbeobachterin Antwort abbrechen