Dom, innen

Im Dom weihnachtet es noch, hinten stehen noch ein paar Bäume. Der Dom muß schließlich seinem Ruf gerecht werden, denn er wird auch „Weihnachtskirche“ genannt, da in keiner anderen Kirche der Welt so viele Kunstwerke gezeigt werden, die die Weihnachtsgeschichte behandeln: Fensterbilder, Altäre, Wandmalereien künden von dem „freudigen“ Ereignis. Wen wundert’s, schließlich ist der Dom eigentlich nur die Hülle für eine andere Attraktion: Der Schrein mit den (angeblichen) Gebeinen der heiligen drei Könige, die das Neugeborene, von dem hier die Rede ist, in einem Stall besucht haben sollen. Der Schrein blinkt übrigens im Hintergrund.

7 Gedanken zu “Dom, innen

  1. Wenn ich diesen nach oben und hinten weitläufigen Raum sehe, dann öffnet sich in mir etwas, was mit Glauben weniger zutun hat, als an der Magie des Raumes die auf mich wirkt.
    Positiv!
    Und wenn ich im Kirchenschiff sitzend noch die Beine hochlagern könnte, dann säße ich dort einge Stunden, um dies auf mich wirken zu lassen.

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  2. Mit den Dom-Schweitzern ist nicht gut Kirschen essen, da würde ich die Füße unten lassen. Als ich neulich da war, wurde gerade ein schlafender oder ohnmächtiger junger Mann von der Ambulanz untersucht, also, pennen ist da nicht 😉
    Und die Wirkung des Raums, da hast Du Recht, das ist phänomenal. Der Stephansdom ist nicht ganz so hoch und breiter, oder? Ich war mal drin, ist aber schon lange her.

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