Weihnachtsurlaub an der Nordsee (5)


Die Vareler Schloßkirche am Schloßplatz – und wo ist das Schloß? Gibt’s nicht mehr, abgebrannt, so’n Pech. Das ist aber schon ein paar Jahrhunderte her. Die Kirche ist nicht das einzige Wahrzeichen des Städtchens, es gibt noch eine Mühle, abends sogar mit Beleuchtung, die ein Museum beherbergt.

Das Städtchen ist ganz nett – wenn man zu Besuch ist und weiß, wann man wieder abreist. Hier – die Vareler Bürger mögen mir verzeihen – möchte ich allenfalls begraben sein, und zwar erst, nachdem ich gestorben bin …

8 Gedanken zu “Weihnachtsurlaub an der Nordsee (5)

  1. Zum Trost, im allgemeinen wird man hierzulande erst NACH dem ableben begraben, wie ist das denn bei euch in Köln???

    In den norddeutschen Gegenden, in Richtung Friesland, gibt es aber auch so manche Ecke, wo man nicht tot über dem Zaun hängen möchte.
    Egal, wie schön es da auch ist.

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  2. Viva Colonia – Köln lebt, auch wenn man manchmal die Zombies nicht von den anderen unterscheiden kann (bin ich gar selbst einer? 😉

    Auf dem Lande, wahrscheinlich egal, wo, kann man leicht das Gefühl bekommen, lebendig begraben zu sein …

    Frohes neues, Dietmar 🙂

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  3. Die Bockhorner habe ich glaube ich nie bewußt wahrgenommen. In der Vareler habe ich allerdings viel Lebenszeit verbringen müssen – jeden Montag morgen mußte man von der gegenüberliegenden Schule geordnet dahin marschieren und sich das bedrohliche Donnerwetter vom Pastor anhören.

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  4. Das hat sich geändert! Die Predigt der Pastorin letzten Sonntag war geradezu feministisch und danach saß man lecker beim Tee zusammen (bzw. bei leckerem Tee zusammen). Herrlich, ein Land in dem Teetrinken zum guten Ton gehört.
    Übrigens kam ich gestern in die Bücherei in Güstrow (fast 12 Uhr) und grüßte (mehr aus Versehen): „Moin!“ und die beiden Frauen am Tresen: „Guten Morgen.“ 😉

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