Ausflug: Siegburger Weihnachtsmarkt

Natürlich bin auch ich nicht frei von Weihnachtssentimentalität, besonders nicht, wenn sie einem so schön abgerungen wird wie hier.

Siegburg ist ein ein kleiner Ort ungefähr 25 S-Bahn-Minuten entfernt von meiner Stadt. Ein Kaff (die Siegburger mögen mir verzeihen), in dem ich nicht begraben sein möchte, aber der alljährliche mittelalterliche Weihnachtsmarkt ist eine kleine Reise wert.

Es gibt fast nur Handwerksarbeit zu kaufen, elektrisches Licht mußte Kerzen- und Petroleumslicht weichen (weshalb fast alle Fotos nichts geworden sind) und Bratwurst ist verpönt – stattdessen gibt es frisch gekochte Hausmannskost: Linsensuppe, Fleischspieße und Spätzle mit Pilzsoße. Der Glühwein ist echt gewürzt und heißt euphemistisch Liebestrank, und es gibt sogar Met. Zwischendurch spielen Schausteller in mittelalterlichen Gewändern auf der Bühne Musik der Renaissance auf Dudelsäcken und Trommeln und machen für die Kinder allerlei Faxen. Ich find’s nett.

2 Gedanken zu “Ausflug: Siegburger Weihnachtsmarkt

  1. Von wegen, „fast alle Bilder sind nichts geworden“ du hast doch hier drei sehr gute, stimmungsvolle Bilder hochgeladen.
    es ist gar nicht so einfach, zu dem was man schreibt auch die richtigen Bilder zu machen.
    Mach Du man nur weiter so und ich muß mich andie Pixelmafia wenden, um den lästigen Konkurrenten loszuwerden. Dann wirst digitalisiert und lauter Einzelteilen auf meiner Festplatte verteilt.

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