Moltkestr.

Irgendwie ungehalten war ich schon den Sommer über, nicht wirklich schlimm, aber doch merkbar, wie ein kleines Steinchen im Schuh. Was, wenn ich gestorben wäre? Wer hätte mir dann die eine Stunde Freizeit ersetzt, die man uns im März während einer Nacht zum Sonntag einfach gestrichen hat? Und vor allem: Wie? Seit heute habe ich sie wieder, es läßt sich einfach besser leben ohne Steinchen im Schuh. Und für die nächsten Jahre schlage ich folgendes vor: Die Uhr wird während der Arbeitszeit vorgestellt, sagen wir an einem Freitag um 14.00 Uhr. Die Arbeitgeber bekommen die ausgefallene Zeit ja im Oktober wieder, und sollte ich dann in der Zwischenzeit gestorben sein, können sie mir den entsprechenden Betrag gern von meinem letzten Gehalt abziehen. So, wie es jetzt ist, ist es ungerecht! Was machen eigentlich die Gewerkschaften?

Ein Gedanke zu “Moltkestr.

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