Hinterhof

Ist es nicht herrlich, sich im Sonnenschein auf dem Gartenstuhl zu räkeln, ein kühles, kühlendes Bier in der Hand? Fast wäre es vorgestern soweit gewesen – da mußte ich feststellen: Kein Bier mehr im Hause …

Roonstr.

Kaum kommen die ersten Sonnenstrahlen heraus, schon macht der Laden in der Nachbarschaft wieder gute Geschäfte: Er verkauft Skateboards. Das bedeutet viel Lärm, denn die Boards müssen auf dem Bürgersteig ausprobiert werden – aber plötzlich ist es still, schon glaube ich, es ist etwas passiert, hoffentlich kein Beinbruch? Ein Blick aus dem Fenster beruhigt: Auch Helden der Straße müssen essen.

Zu Hause

Rotweinkuchen

200 g Margarine
200 g Zucker
4 Eier (einzeln verrühren)
1 Päckchen Vanillezucker
1 gehäufter Teelöffel Zimt
1 gehäufter Teelöffel Kakao
100 g Schokostreusel
1/8 Liter Rotwein
250 g Mehl
1 Päckchen Backpulver

50 – 60 Minuten auf 180 Grad, mittlere Schiene, evt. mit Alufolie abdecken, Nadelprobe (Messer geht auch). Langsam auskühlen lassen (halbe Stunde), stürzen, mit Tuch abdecken.

Der Himmel über der Stadt

Gut, einverstanden, ich lebe in einer Stadt mit langer religiöser Tradition, finde die Kirchen auch sehr schön und übe mich außerdem in Toleranz angesichts von Prozessionen und Glockengebimmel. Aber das nun christliche Symbole an den Himmel gemalt werden … das geht zu weit!

Brüsseler Platz

Als im Innenstadtbereich ein paar Urinale aufgestellt wurden, gab es ein klein wenig Protest mit nachfolgendem Rauschen im Boulevardblätterwald: Was soll das überhaupt (Antwort: Damit die jungen Leute nicht immer an die Haustüren und -wände pissen), die sind ja viel zu offen, da kann man ja alles sehen (Antwort: Damit die nur das dort machen, was sie machen sollen, und wer das genauer sehen will, soll ruhig hinschauen), wer weiß, was die dort sonst noch machen (Antwort: ?? Schlafen? Essen? Zeitung lesen?).
Ich finde, man sollte noch viel mehr aufstellen, ich kenne nur zwei.

Lindenstr.

Ein guter Kiosk, selbst wenn er noch so klein ist, hat ein bißchen von allem: Neben dem Üblichen wie Rauchwaren, Getränke und Zeitschriften sollte man Mehl, Milch, Nudeln, Tütensuppen, Klopapier etc. kaufen können. Neuerdings gibt es sogar frisch gebrühten Espresso und Bücher aus der SZ-Bibliothek.
Ich habe mal nachgezählt: Wenn ich meine Haustüre verlasse, kann ich innerhalb von fünf Minuten einen von zehn verschiedene Kiosken erreichen – ist mir absolut schleierhaft, wie die diese Konkurrenz überleben können, zumal die Supermärkte ja neuerdings auch alle bis 22 Uhr geöffnet haben.

Kreuzung Roon-/Lindenstr.

Des Nächtens im Nebel kann man ohne Stativ leichter fotografieren, der Nebel streut das Licht so schön, so daß das Bild nicht verwackelt. Das Problem ist nur: Man sieht nicht so viel, dafür ist es zu nebelig. Aber mir gefällt die Stimmung trotzdem.

Richard-Wagner-Str.

„Alaaf you!“ – ham wir gelacht … Ob nun mal jemand diese Plakate abhängen könnte? Hallo, ist da jemand? Die Zeit ist vorbeihei, haaaaalooooo …
Die Kölner würden ja am liebsten das ganze Jahr weiterfeiern, und eigentlich machen die das ja auch, nur nicht in Kostümen. Mir persönlich ist es auch lieber, wenn man sich im Biergarten trifft, sobald der erste Sonnenstrahl auf die Erde trifft, so wie gestern Nachmittag: