Der Büroturm wurde 2004 fertig gestellt und 2006 in Betrieb genommen. Er ist 103 Meter hoch (Dom: 157 Meter) und hat die Grundform einer Triangel mit nach außen gewölbten Seiten. Die 29. Etage ist eine Aussichtsplatform.
Das Hochhaus und weitere geplante auf der rechtsrheinischen Seite führte für ca. zwei Jahre dazu, daß der Kölner Dom auf der Roten Liste des gefährdeten Welterbes des UNESCO-Welterbekomitees stand – eine Provinzposse, in der es des Stadtabgeordneten nur ums schnelle Geld ging. 2006 hat man sich geeinigt, zukünftig im Umfeld des Doms keine Gebäude zu bauen, die höher sind als 60 Meter, das Köln Triangle bleibt Ausnahme.
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Richard-Wagner-Str.
„Alaaf you!“ – ham wir gelacht … Ob nun mal jemand diese Plakate abhängen könnte? Hallo, ist da jemand? Die Zeit ist vorbeihei, haaaaalooooo …
Die Kölner würden ja am liebsten das ganze Jahr weiterfeiern, und eigentlich machen die das ja auch, nur nicht in Kostümen. Mir persönlich ist es auch lieber, wenn man sich im Biergarten trifft, sobald der erste Sonnenstrahl auf die Erde trifft, so wie gestern Nachmittag:
Mediapark
Der Cinedom – immer mal wieder ein interessantes Motiv. Wer mehr wissen will, schaue sich bitte dieses Bild an, da gibt’s dann auch ein paar Infos.
Am Südfriedhof
Schon als Kind haben mich diese Säulen fasziniert: Man drückt den Hebel, redet irgendeinen Quatsch hinein und läuft dann schnell weg. Ja ja – ich weiß: Wie blöd muß man eigentlich sein … etc.! Kinder, macht das nicht, nur in einem wirklichen Notfalls dürft ihr das benutzen! Aber an das Gefühl der Versuchung kann ich mich noch sehr gut erinnern.
Gottesweg
Friede
Die Bäume lauschen dem Regenbogen,
Tauquelle grünt in junge Stille,
Drei Lämmer weiden ihre Weiße,
Sanftbach schlürft Mädchen in sein Bad.
Rotsonne rollt sich abendnieder,
Flaumwolken ihr Traumfeuer sterben.
Dunkel über Flut und Flur.
Frosch-Wanderer springt großen Auges,
Die graue Wiese hüpft leis mit.
Im tiefen Brunnen klingen meine Sterne.
Der Heimwehwind weht gute Nacht.
Albert Ehrenstein
(1886 – 1950)
Sülzburgstr.
Solche lebensgroßen Figuren, die mit Stroh ausgepolstert sind, hängen zur Karnevalszeit besonders häufig an den Fassaden von den Kneipen, die gerne mal bis morgens um 6 lautstarke Schunkelmusik spielen und deren Besucher sich durch Gesang auch auf der Straße in stimmlicher Selbstüberschätzung trunken daran beteiligen – zum Leid der Anwohner.
Die „Nubbel“, so werden die Figuren genannt, werden Karnevalsdienstag um 24 Uhr, das Ende der Session symbolisierend, während eines Rituals öffentlich verbrannt: Eine Art Hohepriester bejammert erst den Tod des Nubbels, um langsam umzuschwenken in eine Beschimpfung unter johlendem Zuspruch der Zuschauer. Eine solche Stellvertreterfigur, die für unsere begangenen Sünden büßen muß, erinnert mich irgendwie an andere Zusammenhänge …
Oberer Komarweg
Speziell hier ist Schutt abladen verboten, befiehlt der Oberstadtdirektor – schön, daß es wenigstens eine Stelle in der Stadt gibt, wo man sich Schutt-los aufhalten kann. Und damit auch jeder weiß, worum es geht: Hier nicht parken! Allerdings sollte man das Schild mal erneuern, die Schildaufsteller verstoßen sonst gegen das Verbot ihres eigenen Dienstherren.