Rheinufer

Das sieht man relativ häufig in der viel besuchten Großstadt, gern natürlich auch mit asiatischen Gästen. Wenn aus den Fotos etwas geworden ist (eigentlich steht die Sonne gerade schlecht dafür), hat diese Gruppe den Dom im Rücken. Ich mag solche Szenen, die Leute scheinen sich wohl zu fühlen.

Köln Triangle

Der Büroturm wurde 2004 fertig gestellt und 2006 in Betrieb genommen. Er ist 103 Meter hoch (Dom: 157 Meter) und hat die Grundform einer Triangel mit nach außen gewölbten Seiten. Die 29. Etage ist eine Aussichtsplatform.
Das Hochhaus und weitere geplante auf der rechtsrheinischen Seite führte für ca. zwei Jahre dazu, daß der Kölner Dom auf der Roten Liste des gefährdeten Welterbes des UNESCO-Welterbekomitees stand – eine Provinzposse, in der es des Stadtabgeordneten nur ums schnelle Geld ging. 2006 hat man sich geeinigt, zukünftig im Umfeld des Doms keine Gebäude zu bauen, die höher sind als 60 Meter, das Köln Triangle bleibt Ausnahme.

Aufgang Südbrücke

Das ist kein aktuelles Foto, aber zur Erinnerung, die Älteren von denen, die hier wohnen, wissen noch, was das Weiße da ist. Nun packt schön eure Badesachen ein, Kinder, wenn’s morgen nicht regnet, geht’s zum Picknicken in den Park.

Rheinpromenade

Wofür die Leute ihr Geld ausgeben, ist mir grundsätzlich egal, auch wenn mir sehr viel Sinnvolleres einfällt, als es in die Luft zu jagen und zu verbrennen. Aber kann man das nicht bitte etwas leiser machen? Umweltfreundlicher? Und kann man vielleicht den Dreck, den man da überflüssiger Weise erzeugt hat, wieder mit nach Hause nehmen?

Back in town; Hyatt-Fassade, Deutz

Dieses Gebäude gehört wohl zu den meistfotografierten Europas. Und es ist auch faszinierend – und beängstigend zugleich. Den Touristen, die sich dafür interessieren, wird erzählt, daß es mit 157 m die dritthöchste Kirche der Welt ist, die Treppen im Südturm soundsoviele Stufen und die Baugeschichte von 1248 bis  1880 gedauert hat. Die beängstigende Wirkung hat sich bei mir schon bei der ersten „Gegenüberstellung“ eingestellt, und zwar besonders bei einer Nähe zwischen 200 und 2 Metern: Mächtig, gigantisch, schwarz, die filigranen gotischen Stützbögen erzeugen Assoziationen von gefletschten Zähnen reißender Monstertiere, die wuchtige Schwere droht einen zu erdrücken. Von Ferne aber, oder wie hier verspielt verzerrt gespiegelt, oder aber auch im Detail ist es eins der faszinierendsten Bauwerke, das ich kenne. Deswegen, auch wenn ’s langweilt, taucht es hier im Blog sicher noch das ein oder andere Mal auf.