Das Dartmoor ist eine Hügellandschaft von 650 qkm und großteils als Naturschutzgebiet deklariert. Schafe und Kühe laufen frei herum, weshalb man auf den engen Straßen nicht nur auf entgegenkommende Autos achten muß, unvermittelt können die Tiere nach einer Kurve widerkäuend auf gleicher Augenhöhe vor einem stehen.
Die Landschaft ist zum Teil recht karg, oft diesig und ungemütlich, aber dennoch beeindruckend.
Man findet hier Zeugnisse prähistorischer Zivilisation wie z.B. diese einfache Brücke im Vordergrund in dem 3-Häuser-Dorf mit dem sinnigen Namen „Two Bridges“.
Berühmt geworden ist das Dartmoor durch den weltweit meistgelesenen Roman „Der Hund der Baskervilles“ des Sherlock-Holmes-Erfinders Conan Doyle, den er in Princtown schrieb, dem Ort, in dem sich auch das berüchtigte Dartmoor-Gefängnis befindet. Durch diese Tür sollte man nicht gehen müssen.
Falls man doch das zweifelhafte Vergnügen hat: Hier kann man sich schon mal ein Zimmer aussuchen.
So sieht’s von Innen aus (es folgen zwei abfotografierte Fotos, ich selbst war nicht drin):
Auch für Freizeitvergnügungen ist gesorgt.
Und manchmal entkommt doch einer —- hm … der Name kommt mir irgendwie bekannt vor. 5 Pfund Belohnung (ca. 6 – 7 Euro), das kann kein gefährlicher Verbrecher sein, den zu verraten lohnt sich nicht.
Aber vielleicht kann er schon mal üben und sich so ein Messer aus Streichhölzern bauen (die Nadel unten in der Vitrine sollte dazu benutzt werden, den Wärtern, die durch das Guckloch schauten, ins Auge zu stechen – steht jedenfalls auf dem Zettel, der dabei liegt. Hoffentlich kein Werkzeug von Dietmar).

