Kunstautomaten

Rauchen ist ungesund, das hat sich ja wohl herumgesprochen, und mit den Automaten, die in den Kneipern hängen, kann man auch viel Besseres anfangen: Man wirft 2 Euro ein und zieht sich eine Schachtel Kunst. Allerdings Vorsicht, auch hier gibt es einen Warnhinweis. Auf der Schachtel steht: „WARNUNG! Diese Kunst kann verwirren, erhellen, aufregen und süchtig machen! Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie sich selbst und schreiben Sie uns die Antwort. Jegliche Haftung ist ausgeschlossen. Es gehört jetzt dir.“

Und das war drin in der Schachtel: Ein signiertes Kunstwerk von Kathrin Ollroge, ein kleines Holzklötzchen mit einer Fotografie von einem Puppenhausspielzeug. Mir gefällt’s, ich mag Wundertüten.

0 Gedanken zu “Kunstautomaten

  1. schon die idee ist einfach göttlich, da könnte der inhalt auch einfach luft sein (wie bei yoko ono, die glaub ich mal so diese und jene luft eingefangen hat). mann, köln ist einfach klasse, muss ich immer wieder feststellen. wahrscheinlich wirst du auch vom kölner stadtmarketin gesponsort 😉

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  2. Einfach nur Luft fände ich jetzt ein bißchen gemein – in Berlin kann man Berliner Luft in Dosen kaufen, aber da steht es dann auch dran.

    Haaaallo – Leute vom Stadtmarketing, habt ihr das gehört? Meine Kontonummer ist … 😉

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  3. Fertige Filterzigaretten habe ich nur ganz selten geraucht. Ich fühlte mich eher wie zu der Zeit, als wir als Kinder am Kiosk großformatige Wundertüten kauften, da war irgendwas aus Plastik drin, Süßes und Comics, es ist schön, wenn man sich selbst mit irgendeiner Kleinigkeit überraschen kann.

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  4. :)) Nee, aber woher kennst Du den Hohenstaufenring? Von diesem Blog jedenfalls nicht, hier habe ich ihn noch nie gezeigt. Hey, das bringt mich auf eine Idee … und den Roncalliplatz hatte ich auch schon lange nicht mehr :>>.

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  5. Ja, ist doch eine coole Sache.
    Kunstautomaten gibt es bereits seit 2006. Damals überlegten wir, wie wir eine neue Schnittstelle zwischen Künstlern und Kunsinteressierten schaffen können. Ziel sollte es sein, Menschen Lust auf Kunst zu machen, die gerade entsteht.
    Aus dem Kunstautomaten kann man kleine Kunstüberraschungen in Form von Bildern, Plastiken, Drucken, Objekten, Zeichnungen, Lyrik und Prosa ziehen. Klein und originell sind die Kunstbotschaften, die auf dem Weg zur Freundin als Liebesbotschaft, zum Geburtstag als Geschenk, zum Treffen als Mitbringsel oder einfach als Sammelobjekt für sich funktionieren.
    In jedem gezogenen Kunstpäckchen befindet sich ein originales Kunstwerk und ein Beipackzettel, der einen kleinen Einblick in das Leben und Werk des Künstlers gibt. So bekommt der Käufer den preiswertesten Zugang zur Vielfältigkeit der Kunstlandschaft und die Künstler eine Plattform, um sich und ihre Kunst direkt beim Publikum zu präsentieren.
    Kunstautomaten gibt es bereits von der Ostseeküste bis nach Köln und die Anzahl und Verbreitung wächst mit jedem Monat. Die Automaten stehen im öffentlich zugänglichen Raum und werden passend zum jeweiligen Ort gestaltet. Beispiele für Standorte können Cafés, Hotels, oder kommunale Einrichtungen wie Bürgeramt, Bibliothek, Konzerthaus, Rathaus, Theater oder Museen sein.
    Wenn Sie an einem Automaten Interesse haben, kontaktieren Sie mich einfach unter apetzke@t-online.de.
    Mehr Informationen gibt es unter http://www.sek-kunst.de

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  6. Danke für die Infos, ein bißchen Reklame für die Kunst kann nicht schaden. Gibt es eigentlich irgendwo eine Liste, wo überall Automaten hängen? Gern würde ich nochmal einen aktuellen Eintrag machen.

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  7. Hallo,
    ist es möglich, falls der Automat noch exestiert, dessen Adresse via E-Mail zu erfahren? Habe zwar schon im Internet recherchiert aber leider nichts gefunden 😦
    Vielen Dank schnonmal im voraus, die Seite ist echt interessant.

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