Der Weihnachtsmarkt auf dem Rudolfplatz im Schatten des mittelalterlichen Hahnentors ist klein, eng und jedes Jahr gleich. Es braucht nicht viele Leute, um ihn schnell übervoll erscheinen zu lassen. In den Buden wird neben den üblichen Fressalien fabrikneuer Sperrmüll verkauft, z.B. dieses Spielzeug für die Kleinen:
Große Schilder versprechen „Mit Liebe zubereitet“, aber das Schild ist vermutlich so alt wie der Stand (und alte Liebe rostet nicht, sie verschwindet einfach – jedenfalls hier).
Das hier wurde als Grünkohl mit Mettwurst angeboten und gekauft, entpuppte sich aber als grünliche geschmacklose Kartoffelmasse, die, würde man sie in einem Gefängnis als Mahlzeit ausgeben, zweifellos eine Revolte auslösen würde – zu Recht! Wenigstens war die Wurst salzig.
Der Dresdener Stollen scheint auch nicht der Renner zu sein.
Dafür dann dieses Schnäppchen: Wer die ersten 10 geschafft hat, ohne zu
K
, hat den elften redlich verdient.
:))
Hast Du es doch noch geschafft?
Ich habe Freitag noch mal ins Auge gefasst, zusammen mit einem Großen. Hoffentlich werde ich es nicht bereuen!
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Iß keinen Grünkohl! 😉
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schade, diese enttäuschungen auf dem weihnachtsmarkt.
der in meinem kaff dauerte nur 4 tage, leider.
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Wunderbar!
Ich weiß genau, warum ich mir Weihnachtsmärkte erspare. Wie du es schaffst, andauernd welche zu besuchen, ist mir einigermaßen schleierhaft. Aber Stadtleben stumpft vermutlich ab. Allein die musikalische Berieselung würde mich abhalten, dann die Menschenmassen, die nur ein Ziel haben: KAUFEN und SAUFEN. Und dat allet dann noch garniert mit rheinischem Gebrabbel: „Hier, tut disch ma ne Mettwurst, Jong- is dat nisch lecka?“
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Ich weiß schon, warum mir Weihnachtsmärkte keinen Spaß machen. Aber ein schöner Bericht ist das hier.
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Danke!
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Auch traulich schön!
Pfui Deiwel.
:))
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