Luxemburger Str.

Noch herrscht bei Kaffee und Kuchen normaler Sonntagnachmittagsbetrieb im Eckstein, aber, wenn man genau hinsieht, die Flachbildschirme sind schon aufgestellt.

Die deutsche Mannschaft hat gut gespielt und verdient gewonnen, im B-fly läuft noch die Nachberichterstattung (im Fernsehen analysiert man sich um Kopf und Kragen), alle könnten zufrieden nach Hause gehen. Aber nein, eine solche Gelegenheit sollte man sich nicht entgehen lassen: Hupende Autocorsi durchziehen die Stadt, das Studentenviertel ist wieder halb abgeriegelt, damit sich die ausgelassenen Betrunkenen und der Verkehr nicht in die Quere kommen.

5 Gedanken zu “Luxemburger Str.

  1. Tja … deutsche Fans. In der Wiener Fanzone „beklagte“ man sich, die Österreicher hätten noch keine Stimmung (das war vor dem gestrigen Match :>>). Wie ich aber immer prophezeite, der Österreich feiert Fußball nicht so, wie der Deutsche, dafür sind die Kroaten gestern halb ausgeflippt.

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  2. Die Stimmung war nicht so schlecht. Im Stadion war sie ausgesprochen gut finde ich. Aber wir fahren halt nicht mit Fahnderln herum, oder hängen sie aus dem Fenster raus. Verstehst was ich meine?

    Sonst regen sie sich gerade furchtbar auf, wie unfähig der Schiedsrichter war, weil er so viele Fouls nicht gepfiffen hat und einen ganz sicheren Elfer. Was weiß ich – das Leben geht weiter und jetzt hab ich Hunger!

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