Am Checkpoint Charlie und an den Brücken um den Alexanderplatz stehen die fliegenden Händler in der Kälte und bieten „russische“ Fellmützen oder „original“ Bruchstücke der Berliner Mauer an – und jeweils zwei Gasmasken, für die sich kein Mensch zu interessieren scheint. Immer zwei, ich habe keinen Schimmer, an was die erinnern sollen … vielleicht, wenn ein amerikanischer Kriegsveteran zu Besuch kommt, dem sowas noch in seiner Sammlung fehlt? Jedenfalls stehen sie erbarmungswürdig einsam in der Gegend herum, allein aus Mitleid bin ich versucht, mich nach dem Preis zu erkundigen …
Gasmasken lösen in mir immer ganz gemischte Gefühle aus.
Sie haben so etwas Morbides, Bedrohliches!
Hast du sie dir etwas gekauft???
Da ist doch jeder Cent zu schade!
LG, Kika
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In Budapest ging es mir nicht anders. Da gab es auch immer russ. Fellmützen zu kaufen und u.a. auch Gasmasken.
Ich finde sie auch bedrohlich, aber man sollte damit keine Geschäfte machen. Noch dazu funktionieren sie vermutlich gar nicht ordentlich, oder?
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Nein nein, was soll ich auch damit, ich sammle keine Militaria, aber vermutlich sind sie genau für solche Sammler gedacht – ist schon kurios.
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Ich kann mir nicht vorstellen, daß die noch funktionieren. Aber wahrscheinlich gibt es einen Markt dafür, sonst würden die Händler die doch nicht immer mitschleppen? Jedenfalls fallen sie sehr auf zwischen all dem Tand, der da feil geboten wird.
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Sehen wir sie als mahnende Stücke für Umweltschutz und Krieg.
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